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Alle Posts aus der Kategorie "Historisches Kochen".

Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Versuch, das alkoholische Heißgetränk zu kochen.

Ich wollte aber auch noch ein anderes Rezept ausprobieren, diesmal mit Wein und Mandelmilch als Hauptzutaten.

“Take & make a gode mylke of Almaundys y-draw vppe with wyne of Red, whyte is beterre; if it schal be whyte, then strayne yolkys of Eyroun ther-to a fewe. Put ther-to Sugre & Salt, but Sugre y-now; then when it begynneth to boyle, sette it out, & almost flatte; serue it then forth, & euer kepe it as whyte as thou may, & at the dressoure droppe Alkenade ther-on, & serue forth; & if thou wylt haue hym chargeaunt, bynd hym vppe with fflour [of] Rys, other with whetyn floure, it is no fors. And if thou wolt, coloure hym with Safroun, & straw on pouder y-now, & Sugre y-now, & serue f[orth].”

(Two Fifteenth Century Cookery-Books, Harleian MS. 279 (um 1430)

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Es ist Winter und von überall her kommen die Rezepte für Hypocras, ein wirklich gefährlich leckeres Zeug. Ich wollte aber schon länger einmal ein anderes Rezept ausprobieren. Caudel oder Cawdel.

Dieses Getränk scheint ein England-spezifisches Rezept zu sein und ist der Vorgänger des Butterbiers. Ja, ihr habt richtig gelesen. Butterbier is a thing und das abseits der Warner Brothers Erlebniswelten. Allerdings taucht das erst im frühen 16ten auf, daher hab ich mich jetzt einmal an ältere Rezepte gehalten.

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Ein Butterfass

13.09.2016 von Rotschopf in Anleitungen, Historisches Kochen

Belebungen sind immer so eine Sache. Ihr eigentlicher Sinn ist ja, historisches Alltagsleben möglichst ungestört zu zeigen und für den Belebungs-Puristen sollte es bitteschön möglichst wenig Schauhandwerk, Schautisch oder verbaler Vortrag sein. Dafür braucht man aber auch eine Menge Werkzeug und Alltagsgegenstände, die man oft in den Freilichtmuseen nicht findet.

Ein so ein Ding ist das Butterfass.

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Spießblöcke

01.10.2015 von Rotschopf in Hafnerei, Historisches Kochen, Realien

Vorweg: Dies ist ein Bericht über ein misslungenes Experiment.

Für unsere Burgbelebung der Bachritterburg Kanzach wollten wir Grillhuhn. Und weil sich so ein köstliches Grillhühnchen nicht in der Pfanne machen lässt, brauchten wir eine Rost-Vorrichtung, mit der wir über der offenen Feuerstelle der Burg arbeiten konnten.

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Schon früher hab ich von diesem merkwürdigen Saft gehört, der sich angeblich wie Essig verwenden lässt. In einigen mittelalterlichen Rezepten kommt er als Säuerungsmittel vor, bevor er durch die höhere Verbreitung der Zitrone an Bedeutung verlor und als ich das erste mal las, was das genau ist, dachte ich nur: “Na servas, grauslig.” Aber eigentlich kann er ja nicht grausiger sein als Essig, war meine Überlegung, ist immerhin der selbe Rohstoff. Und ich liiiiiiiebe Essig. Übrigens ist Verjus nur der französische Name, in mittelalterlichem deutsch heißt er “Agrest”.

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Ein Rezept, das auch außerhalb des Lagers schmeckt. Meine Mama machts mit Salzkartoffeln dazu, aber die sind bei uns ja böse.

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