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Ein schlichtes Unterkleid / Pfait / Pfoad

Die letzten Arbeitsschritte vor Ende der Wintersaison laufen. Für unsere erste Veranstaltung Anfang April brauchte ich dringend noch ein ärmelloses Unterkleid/Badekleid. Ich hatte an sich schon eins, aber noch aus meinen Marktzeiten, wo ich noch in Zubern rumhing, aus Baumwolle und eigentlich viel zu kurz.

Die Quellen:

Unterkleid Burg Ranis

Wenzelsbibel Magd (ihr kennt sie, sonst googelt sie 🙂 )

Unterkleidung auf WH1350

Ärmelloses Unterkleid Giusto die Menabuoi, um 1376 Padua

Münster zum Heiligen Kreuz, Schwäbischgmünd um 1360

Fotos von den Unterkleidern aus Lengberg

 

Am Schnitt ist nix größeres dran, ein trapezförmiger Grundzuschnitt mit Ärmelrundungen und Ausschnitt, 2 Seitennähte, säumen, fertig. Als Vorlage hab ich mich dabei vornehmlich an das Kleid von Burg Ranis gehalten.

Auf den Bildern schaut das Kleid eher kurz und weit aus, aber ich schwöre, auf meinen 1,75 m Körpergröße reicht es bis knapp oberhalb der Knöchel und der Sitz ist halt sogar an meiner fülligen Figur sehr locker und das Kleid muss mit einem kleinen Bändchen noch in der Taille gebunden werden, um den Look zu erreichen, wie man ihn auf manchen Wenzelsbibelabbildungen sieht.

Angezogene Fotos folgen im April (vielleicht 😉 ).

 

 

 

 

 

 

 

Toller Artikel zu Unterkleidern des 14ten Jahrhundert hier und hier

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