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Mitten im Grünen liegt, umgeben von einem Friedhof, die kleine Michaelskirche in Feldkirch-Tisis (Vlbg.). Die Kirche des  ehemalige Haufendorfs, und 1925 in Feldkirch eingemeindete, Tisis wird  erstmals 1218 urkundlich erwähnt, 1442 fand eine Weihe statt.

An der Fassade des Langhauses findet sich ein Fresko des Hl. Georg mit Drachen aus der 2.H. des 14. Jh.; weitere Fresken um 1450 zeigen die Anbetung der Hl. Drei Könige, die Kreuzigung mit Maria und Johannes, sowie die Auferstehung des Christophorus. An der Ostseite der Sakristei sind Freskenreste mit Johannes der Täufer, Maria mit Kind, hl. Michael, Stifterfamilie und Wappen aus dem 16. Jahrhundert.

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An der „Alten Hauptstrasse“ in Bludesch-Zitz (Vlbg.) liegt die kleine  Filialkirche zum Hl. Nikolaus. Sie ist eines der ältesten und wertvollsten Kirchenbauwerke Vorarlbergs. Dieser romanische Bau war vermutlich im 9. Jh. Teil des an diesem Ort befindlichen Königshof. Archäologische Grabungen ergaben 1966 einen Vorgängerbau aus dem 9./10. Jh. mit gleichen Ausmaßen wie die heutige Kirche mit Rundapsis und Chorschranken. Im 13. Jh. wurde der Turm hinzugefügt, 1630 wurde der Innenraum durch einen Rechteckschor, Altäre und eine Kreuzigungsgruppe am Triumphbogen. Im 19. Jh. in Vergessenheit geraten und dem Verfall preisgegeben, ehe man 1948 die großflächigen Wandmalereien aus dem 1. Drittel des 14. Jh. entdeckte. Damals erfolgte Restaurierungsmaßnahmen erwiesen sich jedoch als nicht erfolgreich, wodurch eine neuerliche Sanierung und Konservierung unter Aufsicht des BDA zwischen 2002 und 2005 nötig wurden.

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Nach endlos erscheinenden Kurven gelangt man endlich ins idyllische Örtchen Viktorsberg, in Vorarlberg. An einem über dem Ort trohnenden kleinen Plateau liegt das Kloster Viktorsberg. Das heute noch sichtbare Gebäude des Minoritenkloster, heute ein Seminar- und Kulturzentrum, wurde 1384 von Graf Rudolf V. von Montfort-Feldkirch gestiftet, und bestand bis zu seiner Aufhebung 1785. Allerdings ist bereits seit dem 9. Jh. ist Viktorsberg durch das Wirken des Hl. Eusebius als Zentrum geistigen und geistlichen Lebens  nachweisbar und ist damit das älteste Kloster Vorarlbergs.

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In Bregenz befindet sich am Gipfel des Martinsberg der sog. Martinsturm. Der Martinsturm, mit dessen Bau noch im 13. Jh. begonnen worden war, ist ein Eckturm der Oberstadtbefestigung Bregenz und gehört zum Hof der Grafen von Bregenz. Im 1. Obergeschoß des Turms wurde im Laufe der 1. H. des 14. Jh.  1362 eine Kapelle gestiftet. Die Ausmalung der Fresken an der Ostwand hatte seinen  Abschluss Urkunden zufolge am 25.5.1363, die Hauptausmalung des Innenraums war vor 1365 beendet. Die Freskierung der Nische und Teile der Ausmalung an der Südseite könnte bauhistorischen Untersuchungen zufolge, sogar noch etwas älter zu sein. Aus dem Zeitraum um 1375 stammt der Ritter an der Westwand, die Hl.Dorothea (oder Elisabeth?) an der Südwand dürfte um 1400 entstanden sein

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Wie bereits vor einer kleinen Ewigkeit erwähnt, hatte ich diesen August genützt, um neben Verwandtenbesuche auch ein wenig das vorarlbergische „Ländle“ nach Bildmaterial des 14. Jh. zu durchforsten. Und tatsächlich fand sich – neben der für mich zugegebenermaßen eher uninteressanten, und daher „links liegen gelassenen“ 15.-16.Jh.-Quellmaterialien – eine große Menge an hochgotischen Wandmalereien in der Gegend!

In Nüziders versteckt sich eine kleine, frühromanische Kapelle. Von der Straße her nicht sichtbar, sind unter dem Vordach deren Westseite sind Spuren gotischer Wandmalerei in zwei Schichten erhalten.

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Wie es der Zufall so wollte, führte die Anfahrt zu unserem heutigen Ausflugsziel (Fotos folgen!) heute durch Großenzersdorf, vorbei an der kleinen, aber feinen, ursprünglich romanischen (Ersterwähnung 1202), in der Gotik und Barockzeit jedoch umgebauten Stadtpfarrkirche Maria Schutz. Ein Blick drauf, und schon wurde gebremst und sofort geparkt: Sah man doch von der Straße etwas, das verdächtig nach Wandmalerei aussah. Also ausgestiegen, überprüft und sofort fotografiert, stammt das Fresko in der nördlichen spitzbogigen Turmnische doch aus der Mitte des 14. Jh.!

Großenzersdorf (NÖ)

 

Dieses Bild möchte ich euch kurz dalassen, um zu zeigen, dass hier in Wien das lange, schalartige gewebte Kruselertuch wohl bekannt und in Verwendung war, man sieht hier auch sehr schön kleine Fransen und eingewebte Streifen an den Enden, die an die Burgos Kruselertücher erinnern. Die Dame hier bleicht die Tücher übrigens gerade.

Für Schleierkonstruktionen mit dieser Art Tuch empfehlen wir diesen Artikel hier auf unserer Seite.

Wäsche bleichen, Kruseler, concordantiae caritatis, cod 151 fol 224v

Das Bild stammt übrigens aus dem Concordantiae caritatis, cod 151, fol 224v (Lilienfeld, erste Hälfte des 14. Jhdt)

(c) Imareal Institut für mittelalterliche Realienkunde in Melk unter der Leitung der Universität Salzburg

Einfarbige Darstellungen in kleinem format sind nur aufgeführt, wenn im selben bild andere Textilien des selben Formats sehr wohl gemustert abgebildet sind.

Wem die Liste zu unübersichtlich ist, alle Belege gibts jetzt auch auf Pinterest.

 

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M194698&objnr=43159&nr=15 1101-1200, Spanien

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M194704&objnr=43160&nr=161101-1200, Spanien

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M194697&objnr=43186&nr=17
12-13.jhdt spanien

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M278749&objnr=10061357&nr=18
Südeuropa, Mittelalterlich

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=KN4836&objnr=10069289&nr=21
12. jhdt Frankreich

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M196980&objnr=65853&nr=37
13-14.jhdt

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=KN4832&objnr=10069284&nr=44
13. Jhdt, Niederlande

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=KN4833&objnr=10069285&nr=45
13. Jhdt Niederlande

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=KN4834&objnr=10069287&nr=47
13. Jhdt Niederlande

https://www.pinterest.com/pin/461478293051909428/
14. Jhdt, England

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=M192602&objnr=43485&nr=83
14-15 jhdt

http://balat.kikirpa.be/photo.php?path=Z001879&objnr=10152634&nr=104
15. jhdt

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0123
Codex Manesse um 1310

http://visualiseur.bnf.fr/ConsulterElementNum?O=IFN-22000889&E=JPEG&Deb=1&Fin=1&Param=C
England oder Frankreich, 14tes

http://visualiseur.bnf.fr/ConsulterElementNum?O=IFN-07904147&E=JPEG&Deb=1&Fin=1&Param=C The Books of Modus and Ratio (BNF Fr. 12399, fol. 157v), 1379

https://www.pinterest.com/pin/522417625498281390/ Spielebuch von alfons, spätes 13tes

https://de.pinterest.com/pin/142989356894893331/
um 1280, französisch (?)

https://de.pinterest.com/pin/142989356894880080/
Dantes Inferno von Giotto um 1300

https://de.pinterest.com/pin/142989356894825586/
Tacuinum sanitatis um 1380-90

https://de.pinterest.com/pin/142989356894002010/

https://de.pinterest.com/pin/142989356893376657/
frühes 14tes

https://de.pinterest.com/pin/142989356892605975/
15tes Jahrhundert (Heures de Duc de Berry?)

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Luttrell_Psalter_%28c.1325-1335%29_-_BL_Add_MS_42130#mediaviewer/File:Sheep_pen_%28Luttrell_Psalter%29.png
Lutrell Psalter, 1. Hälfte 14tes

http://en.wikipedia.org/wiki/Luttrell_Psalter#mediaviewer/File:Dining_room_scene_from_the_Luttrell_Psalter.jpg
Luttrell Psalter, erste Hälfte 14tes

https://de.pinterest.com/pin/493284965408344669/
15. Jhdt

https://www.pinterest.com/pin/470696598529714824/
15. Jhdt

https://de.pinterest.com/pin/493284965408344655/
Flämisch, 14-15. Jhdt

https://de.pinterest.com/pin/493284965406536792/
Italien, spätes 14tes

https://www.pinterest.com/pin/358247345331536586/
Tschechien, 15tes

https://www.pinterest.com/pin/470696598529772150/
Maastricht hours 14tes

https://www.pinterest.com/pin/470696598529721633/
Comedia of Terence um 1400

http://cottesimple.com/wp/wp-content/uploads/2012/10/RomanceAlex204r_prostitute_with_purse_large.jpg
Alexanderroman, Prostituierte, 14. Jhdt

http://www.kostym.cz/Anglicky/2_Detaily/01_Doplnky/II_01_115.htm

 

Es ist zwar bereits schon fast einen Monat her, doch irgendwie war dieser Sommer sehr veranstaltungs- und urlaubsintensiv wodurch viel österreichisches Bildquellenmaterial, welches wir auf unseren Streifzügen durch Österreich dokumentiert haben, bis dato auf der Festplatte „verstaubt“ ist – ich gelobe schnelle Besserung und werde versuchen alle paar Tage die Fotostrecken zu bearbeiten und online zu bringen.

Zu Beginn einmal die für Wiener Fund-Verhältnisse nicht uninteressante Ausstellungssammlung des Jüdischen Museums Wiens. Die eher kleine Ausstellung enthält nämlich als „Highlights“ z.b. ein Spielzeugpferd aus Keramik sowie Knochenwürfel – etwas wonach man in Wien eher vergeblich in Fundkatalogen sucht.

Einziger Wermutstropfen an dem Museum ist der – inzwischen vergriffen bzw. nur mehr antiquiert erhältliche – dazugehörige Ausstellungsführer. Zwar wird darin sehr gut auf die Geschichte und Kultur der Juden in Wien eingegangen, allerdings sind nur wenige der präsentierten Funde, wie z.B. das Tonpferdchen, bildlich aufgeführt und auch die evtl. vertiefende Hintergrundinformation zu diesen Objekten ist eher rar gesät.

Hier gehts zur Bildergalerie

Ich möchte euch nur zwei Fundstücke aus dem 14. Jhdt aus dem Victoria&Albert Museum für angewandte Kunst in London hierlassen, auf die ich gerade gestoßen wurde. Ich möchte gar nicht zu viel dazu sagen, das Museum beschreibt eh das wissenswerte rund um das Stück.

http://collections.vam.ac.uk/item/O129528/printed-linen-unknown/

http://collections.vam.ac.uk/item/O148454/printed-linen-unknown/