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Blog

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich und mein Herzallerliebster neulich 2 Pfannenknechte geschenkt bekommen haben.

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Ich hatte mich vorher nie großartig damit beschäftigt, weil ich das historische Kochen immer begabteren Damen und Herren überlassen hatte und kannte eigentlich nur die vierfüßigen Roste von Darstellungen des heiligen Laurentius.

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Wollte nur mal Freude teilen :-)

Ich hatte euch ja vor einiger Zeit eine Sichel und eine Hippe gezeigt, die ich für das Schneiden von Naturmaterialien besorgt hatte. Nun, mein Dealer des Vertrauens hat natürlich nicht nur solche Dinge, sondern auch andere Ausstattung aus bäuerlichen Haushalten des letzten Jahrhunderts wie Mollen, Hechel, Bohrer, Dechseln, Wollkämme, Butterfässer usw, die teilweise noch 1:1 so sind wie in Funden des Mittelalters oder auf entsprechenden Abbildungen.

Als ich neulich vorbei schaute, hatte er eine neue Hippe (Braxe/Rebmesser) auf dem Tresen liegen… (mehr …)

Haarnadeln

06.11.2014 von Rotschopf in Kleidung, Realien

Es gibt so ein paar Dinge, da werd auch ich, überzeugte Feministin, Nerd und selbsternannte „moderne junge Frau“, zum quietschenden Weibchen.

Eins davon sind historische Haaraccessoirs. Aber wer wirds mir verdenken, schaut euch doch nur mal dieses Prachtstück aus dem griechischen Hellenismus oder diese wunderschöne Replik eines steinzeitlichen Haarkammes (in meinem Besitz) an.
Haare sind einfach sexy und es gibt nichts, was eine Frau mehr schmückt als eine toll geflochtene Frisur mit ein paar gezielt gesetzen Funkelnden Haarnadeln *schmelz*.

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Kruselerpüppchen

12.10.2014 von Rotschopf in Malerei, Realien

Auf den Bachrittertagen hatte ich bei Anna Axtmann (alias die Hafnerin) eine ganz entzückende kleine Kruselerpuppe erworben. Ich glaube das Original war aus Nürnberg, sehr ähnliche Modelle sieht man aber auch an anderen Fundorten. Siehe hier und hier.

Ein paar ganz hübsche Exemplare hab ich auch neulich im Archäologischen Landesmuseum Konstanz gesehn.

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Auf zahlreichen dieser Püppchen wurden Farbspuren gefunden…

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Weil unlängst wieder an diversen Orten über dieses Thema gesprochen wurde, hab ich mich mal eine Sammlung, die ich schon länger betreibe mit Bezeichnungen versehen und und ein paar Sachen zusammengestellt zur Inspiration, zum Amüsement oder sonstigen Verwendungszwecken. Wird laufend erweitert!

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Wenn Renger in Schnitzwut verfällt, kann man sich sicher sein, dass eine Menge neuer Prunkstückchen am Ende rausschauen. So hat er diese Woche nicht nur für Agnes einen steinzeitlichen Kamm, sondern auch für Niko einen wunderschönen Knochenkamm in Anlehnung an einen Londoner Kammfund (vgl. „Dress Accessories“, Nr. 1719, dort aus Horn, datiert zw. 1200-1230) gefertigt!

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Allein schon beim Gedanken an Kruseler aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts leuchten die Augen einer jeden Spämi-Darstellerin! Doch spätestens wenns ans „Eingemachte“ geht, kommt die Ernüchterung. Wie geht das denn nun eigentlich wirklich?

Die kursierenden Theorien und Nachweise sind mannigfaltig, aber zugleich doch unterschiedlich genug, um gelegentlich zu verzweifeln! Die einen behaupten, Kruseler seien prinzipiell genähte Schleierformen, wieder andere – und denen schließen wir uns nun eigentlich gruppenintern mit der gesamten IG 14. Jahrhundert in Wien nach unseren Recherchen an – glauben an eine Kombination aus Webtechnik & Wickelung.

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Aufs Gramm genau…!

03.07.2013 von Firiel in Metall, Realien

Nachdem ich bei jeder Veranstaltung vor dem Problem stand, dass ich meine Beizmittel fürs Färben nur an „besucherfreien“ Orten (z.B. Zeltinneren) mit der elektrischen Waage abmessen konnte, hat Niko dankenswerterweise Abhilfe geschaffen und mir beim Basteltreff vergangenes Wochenende diese selbstgebaute, megatolle, wunderschöne Balkenwaage basierend u.a. auf dem Londoner (vgl. Medieval Household, p. 323) und zeitgenössischen Abbildungen wie u.a. des Tacuinum Sanitatis (z.B. hier) überreicht! Ich bin immer noch völlig hin und weg, jedesmal wenn ich sie in der Hand habe und freue mich jetzt umso mehr schon voller Ungeduld auf die noch ausständigen Bleigewichte dafür! :) (mehr …)

Endlich schien nach gut 2 Wochen Dauerregen die Sonne, und sofort musste ein Basteltreff her. Emsig produktiv wurde auch der Tag genützt. Unter anderem dazu, um 400 Drahtstifte in die Wollkarden-Rohlinge einzuschlagen.

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Eine Daubenschale ist ein aus mehreren gleich großen Holzdauben (rechteckig bis trapezförmigen, 2-5 mm dünnen Holzplättchen) sowie einem rundem Boden gefertigtes Gefäß, das mit Birken- oder Weidenruten (bzw. auch durch Holzbänder oder Metallreifen) verbunden ist. Die schlichten, in ihrer Herstellung sehr günstigen, Schalen waren im Mittelalter als Trinkgefäße als auch Ess-Schalen weit verbreitet. Durch Aufquellen des Holzes durch häufige Nutzung bzw. Wässerung dichtet sich die Schale von selbst ab.

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