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Ein wachsender Regenbogen…

Dieses Wochenende hatte es uns mal wieder in die Antike, genauer gesagt nach Carnuntum, für die Häuserbelebung mit Gentes Danubii im Rahmen des diesjährigen Römerfests verschlagen. (Viele Fotos gibt es übrigens hier)

Ansich ist die Location ja nicht „mittelalterlich“, doch ich wollte euch einfach nicht diesen „Färber-Regenbogen“ vorenthalten, der als unser  Präsentationsobjekt im Laufe der letzten Monate immer mehr angewachsen ist, und einfach einen wunderbaren Einblick in die Farbvielfalt von Pflanzenfarben gibt 🙂

Gefärbt wurden die Garne (einzeln als auch z.Teil als Doppelfärbung / + Eisensulfat) mit:

Walnuss, Eichenrinde, Löwenzahn, Birke, Indigo, Waid, Cochenille, Rotholz, Krapp, Reseda, Saflor, Zwiebelschale. Sandelholz (nachweisbar als Färberpflanze ab dem 16./17. Jh. dann) ist als Farbe zwar hier noch nicht abgebildet, der Erstversuch ergab dieses Wochenende jedoch einen pfirsichfarbenen (also orange-bräunlichen) Farbton, auf Seide sogar ein wunderschönes lachsrosa.

 

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(C) Sirko Galz

 

Unser inzwischen fast schon traditionelles „Textileck“ im Carnuntiner Tuchhändlerhaus wurde dieses Jahr nicht nur von Clemens, sondern auch von unserem wunderbaren Weber Sirko und dessen Freund mitgestaltet. Wir können Sirko Galz besonders allen Antiken-Darstellern (aber auch anderen Epochen) nur wärmstens empfehlen, seine Stoffe sind ein Traum, und er ist für (fast) alle historischen „Spinnereien“, pflanzengefärbte Farbwünsche etc. zu haben 🙂  Aber passt gut auf, sein Stoff macht süchtig 😉

 

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3 Kommentare auf "Ein wachsender Regenbogen…"

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Handgewebt vs Maschinengewebt ist schwer, aber handgewebt und handgesponnen vs Maschinengewebt und maschinengesponnen, da würd ich mich traun, zu wetten, dass ich es erkennen könnte.

Verlässlichstes Merkmal ist allerdings immer die Webkante 🙂

Die Weberei und Schneiderei kannte ich noch gar nicht. Sehr günstige Angebote – danke für den Tipp, ich brauche eh einen Schneider für meine römische Tunika 🙂

Frage: Könnt ihr einen guten handgewebten Stoff eigentlich immer von einem maschinell gewebten unterscheiden?
Wenn ja, woran?
Ich kanns nämlich nicht.

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