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Die Judenburger Magdalenakirche (Stmk.)

Am Rückweg unseres Kultururlaubes machten Rotschopf und ich einen kurzen Zwischenstopp in der gotischen Judenburger Magdalenakirche.

Um 1350 herum wurde der gotische Bau begonnen und der Innenraum wurde vom „Meister Franziskus von Judenburg“ mit Wandmalereien, aus dem Zeitraum von 1370-90, versehen, welche einer einzigen Ausstattungsphase entstammen. Der Maler, einem von Werken des Vitale da Bologna und des Tommaso da Modena geprägt, ist nicht nur für die Ausmalung der Magdalenakirche verantwortlich, sondern es finden sich auch Fresken aus seiner Werkstatt, im Gebiet seines Tätigkeitsfeldes Murtal, an der Gösser Stiftskirche, der Grazer Leechkirche (um 1370), in der Stadtpfarrkirche von Murau (1377 datiert) und darüber hinaus im Gurker Dom.

Dargestellt sind neutestamentarische Inhalte: Der Kreuzestod, der Tod Mariens, Maria Krönung, dazwischen finden sich diverse Apostel-Medaillons und Inschriften.

Die Glasfenster sind ebenfalls gotischen Ursprungs und können zwischen 1380 und 1420 eingeordnet werden.

Restaurierungsbefund des BDA: hier

Im Zusammenhang mit der Innenraumgestaltung der Magdalenakirche möchten wir euch auch ein dort angesiedeltes Forschungsprojekt von Andreas Moitzi vorstellen, welches wir sicher näher mitverfolgen werden, da es einfach total spannend klingt: „Graffiti from the past“. In der geplanten Publikation untersucht er die an den Wandmalereien hinterlassenen, eingeritzten, Graffitti, welche vom 14. Jh. bis in die Neuzeit hinein reichen.

 

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1 Kommentar auf "Die Judenburger Magdalenakirche (Stmk.)"

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