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Die Kunstschätze aus dem Gurker Doms Pt. 2

Hier Teil 2 vom Gurker Dom…

Doch zum Einstieg gehen wir ein wenig in die Entstehungszeiten des Doms zurück. Spaziert man von außen um den romanischen Kirchenbau, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit doppeltürmiger Westfassade, herum, sollte man sich die Zeit nehmen, um sich die einzelnen Sandsteinquader etwas genauer zu betrachten, in welche noch heute erkennbar verschiedenste Steinmetzmarken eingeritzt sind. Diese Markierungen dienten zur Entlohnung der Arbeiter am Ende des Tages.

Hier  ein Bild vom romanischen Holzrelief aus dem frühen 13. Jh. am Westportal des Gurker Doms. Eine Befundung durch das BDA fand statt und ist hier – inklusiver einiger Detailbildchen, die durch die heute vorhandene Verglasung davor schlecht machbar waren – einsehbar.

Und schon gehts wieder ins 14. Jahrhundert – hier hat der Dom wahrlich gefühlte “Tonnen” an Bildmaterial zu bieten, auch wenn sie eines, aber nicht “das” “Highlight” an Wandmalerei in dem Bau sind (dazu folgt mehr in Teil 3 der Gurker Dom-Bild-Serie!).

Starten wir erneut in der äußeren Vorhalle, wo wir gestern bereits die Fresken bestaunen durften. Hier finden sich einige gotische Glasmalereien um 1340:

Die meisten Fresken stammen – mit wenigen Ausnahmen – ebenfalls aus dem 14. Jh.. Diese sowie einige andere interessante Schätze (Auswahl) aus dem 13.-15. Jh. möchten wir euch ebenfalls zeigen! Btw: Achtet besonders auf die Kleidersäume bei dem Fresko der 24 Ältesten der Apokalypse des Johannes. Ein Teil der Werke (evtl. z.B. Hl. Barbara, Hl. Wolfgang, 24 Älteste/Saulus-Fresko?) stammen wahrscheinlich vom selben Maler, Meister Franziskus von Judenburg, der auch die Magdalenakirche in Judenburg ausgemalt hat.

 

… und der 3. Teil folgt demnächst!

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