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Archive – eine Schatzkiste für sich!

Im Gasometer D findet sich ein besonderer Archivschatz: Das Stadt- und Landesarchiv mit den Quellen ab dem 14. Jh.!

Heute zum Tag der Offenen Tür nutzte ich die Chance um mich in der als „existierend“ zwar bekannte, aber in der in der Handhabung bzw. den vorliegenden Inhalten eher unbekannte Einrichtung ein wenig umzusehen. Begleitet hat mich dabei Clemens, ebenso fanden sich vor Ort einige bekannte Gesichter von Rittersporn ein.

Das Warten auf die Führung vertrieb ich mir – wie kann es anderes sein ^^- mit den Büchern in der Präsenzbibliothek, Regesten durchforschend und mich mit Roswitha vom Archiv zum Thema Wiener Kleiderordnung unterhaltend. Beruhigend kann ich nun sagen, dass ich mit meinen Recherchen zu dem Thema wirklich an einem toten Punkt bin, bei welchem selbst die Historiker keine weiteren Informationen bis dato gefunden haben!!!

Zur Führung selber bleibt zu sagen, dass diese sehr interessant gestaltet war: Zu Beginn wurden die Restaurierungsmaßnahmen erklärt, ein für sich bereits sehr spannendes Feld, danach ging es in die eigentlichen Archivdepots. Zwischen Meldezetteln, dem Totenbucheintrag von Wolfgang Amadeus und Filmkassetten fanden wir dann auch den für uns wohl mehr als interessanten Schatz: Ein Grundbuch aus dem Jahr 1373 *sabber*

Selbst der Führer sah uns unsere Begeisterung dafür an… und drohte uns mit einer Kontrollnachzählung der Bücher *snüff*

Ich seh mich bereits mit Zetteln, Stiften & PC bewaffnet dort in einigen Tagen oder Wochen einfallen und zusammenzurecherchieren was das Depot noch hergibt!

Grundbuchdatierung Wien 1373-1388 WIener Stadt- und Landesarchiv.

 

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2 Kommentare auf "Archive – eine Schatzkiste für sich!"

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Ich seh gerade, wie priviligiert ich mit einer Archivarin als Mutter bin, natürlich ist jedes Archiv anders in den Inhalten, aber solche Wälzer, Siegel und altes Papier ist für mich nix neues mehr 🙂

Es würde sich allerdings auszahlen, vor einem Archivsbesuch noch mittelhochdeutsch zu lernen und historische Schriften lesen.

PS: Clemens im Anzug, ich bin geflasht.

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