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Praxisversuch: Stillkleid Pt. 2 + Wickelkind

DSC_0707_2883Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, habe ich mir für dieses Jahr ein stilltaugliches Kleid genähtwelches gottseidankauch trotz definitiv größerer Brustweite als beim Zuschneiden im Herbst noch gut passt.

Einzig die Ärmel werde ich wohl nochmals neu nähen müssen, da die schon vorher eng waren, jetzt aber irgendwie unangenehm sind, aber gut, das ist weiters kein großes Drama!

Heute kamen wir endlich dazu das Kleid jedoch dem eigentlichen Zweck hin auf Praktikabilität zu untersuchen. Als Unterkleid diente eines meiner alten Unterkleider, welches mittig einen Schlitz bis knapp unter der Brust bekam.

Hier stellte sich bald heraus, dass ein Unterkleid mit mehr Stoffweite hier unabdinglicDSC_0681_2881h ist, da der Stoff nun durch die größere Oberweite extrem spannt, und daher durch den Schlitz ein Loch klafft – bei diesem Kleid werden wir wohl mit Haken-Ösen oder Schnüren einen „sittlichen“ Kompromiss finden müssen, da das wegwerfen auch zu schade wäre für eine Saison Benutzung als Stillunterkleid jetzt und gerade beim Stillen zumindest bei meinem Zwerg eh öfters Milch „danebengeht“und somit ein Kleiderwechsel nötig wäre ^^ Anschließend wird das Loch wohl einfach wieder zugenäht werden und fertig.

Aber ich hoffe ich schaffe es somit noch ein zweites Kleid mit mehr Stoff zu nähen bis Juli!

Auf die Art und Weise lässt sich allerdings das Stillen mit dem Stillkleid gut bewerkstelligen. Der Stoff lässt sich gut soweit zur Seite schieben, dass die Brust bei Bedarf freiliegt und durch den tieferen Ausschnitt auch schnell wieder in die Ausgangslage zurückschieben.

Durch das Brustwachstum ist der Schlitz jedoch sichtbarer als noch vor 2 Monaten, weshalb ich stark geneigt bin Ösen anzubringen, existent wären solche als Fund, wenngleich die Verwendung für die Mitte des 14. Jh. nicht eindeutig gesichert ist. Hier werde ich wohl aber noch etwas mehr recherchieren müssen, ob so eine Lösung in Frage kommt.

Nun kann ich euch jedenfalls unseren Nachwuchs vorstellen:

DSC_0659_2885Lukas, geboren am 17.2.2015. Falls viele jetzt beim Pucken gleich aufschreien „das arme Kind“ so seid beruhigt, unser Sohn war hier nur für die Fotoaufnahmen gepuckt, ist die Technik aber seit Geburt an gewohnt (es wird heutzutage in Spitälern wieder sehr stark gefördert) und genießt es auch jetzt noch ab und an zeitweilig eingewickelt zu sein, z.b. wenn er Bauchschmerzen hat, oder er sich sonstwie unwohl fühlt.

Ob ers im Juli auf der Kanzach noch mögen wird, zu Schauzwecken, wird sich herausstellen 😉

Die Fotos sind jetzt nicht ideal, in meiner Stilldemenz hab ich z.b. auf den Gürtel vergessen, irgendwie nichtmal die Haube ordentlich zurechtgezogen – ihr seht, ein Kind fordert 😉 Ich hoffe aber, dass Agnes und ich alsbald noch Zeit finden, bessere Bilder zu machen.

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Abstract:

Let me present you our youngest group member: Lukas, born february 17th. Due to his birth and lactancy I was in need of a dress that enables me to fullfill my breastfeeding duty. I already showed you the results of my research on the topic of maternity & lactancy clothing a few weeks ago. Today we gave my dress a first try out.

The underdress got a vertical slit in the front part, something it needs quite a lot of cloth for in that part, or – as in my case – due to grown bossom, the slit expands quite a lot. so I shouldn’t undress in public ^^. Hopefully I find the time to sew another underdress for that purpose.

But all the same, it works really well with this method, together with the slits on the kirtle at the cloth-edge (so they can be easily be sewn and „undone“ this way once you don’t need the dress for lactancy anymore, but still can be used as working garb). The underdress can be perfectly pushed aside if needed for breastfeeding, as well as be fitted back in its place again.

I am really happy with the way it works out, the only improvement I might do is getting some sort of attachment to make the slits more invisible, but that will need some researching first.

My son, now 1 month, is swaddled, but if anyone is worried: swaddleing as tecnique is used again at hospitals f.e. and Lukas is used to it since the day he was born, although we don’t practice it every day he still enjoys it when feeling bad. All the same we only swaddled him that way for the photoshooting, and didn’t fix the stripes too tight.

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3 Kommentare auf "Praxisversuch: Stillkleid Pt. 2 + Wickelkind"

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Was für ein süßer Spatz! Und schon soviele Haare! Da musste ich bei meiner Tochter ein ganzes Jahr darauf warten.
Klasse, dass der Neuzuwachs Dein Hobby so bereichert. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Erfahrungen.
Übrigens habe ich auch gepuckt. Meine Maus hatte viel Bauchweh und konnte so ruhiger schlafen. Laut meiner Hebamme brauchen manche Babies das.
Liebe Grüße!

Sehr tolles Kleid und tolle Fotos! Und extrem süßer Zwerg!
Wie auch schon auf Facebook geschrieben, kann ich aus meiner Erfahrung berichten, dass Schlitze direkt wo die Ärmel ansetzen – auch für Andere – nicht sichtbar sind und sich nachher – entsprechend der Fundlage – einfach zunähen lassen. Beim Stillen muss man das Kleid etwas nach vorne drehen, dann sieht es genauso aus. Alöerdings muss ich deiner Erkenntis mit der benötigten Weite auf jeden Fall rechtgeben – zumindest ich hatte anfangs ein Paar Kilo mehr auf der Wage und eine entsprechend größere Oberweite durchs stillen.

[…] Nachtrag: Praxisversuch des Stillkleides […]

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