Unsere Seite funktioniert leider erst ab einer Auflösung von 1024x768 Pixel.

Zur mobilen Version wechseln

English Version

Ein brettchengewebtes Haarband

Kurz und knackig diesmal: Ein neues Haarbändchen ist entstanden, inspiriert von einem in den London Funden enthaltenen Band aus der 1. Hälfte 14. Jahrhundert.

Das Original, Nr 451 war rosa und gelb gestreift, bestand aus Seide, wurde mit 12 Brettchen gewebt, die (soweit ich in Clothing und Textiles erkennen kann auf den enorm schlechten schwarz-weiß-Fotos) auf der linken Hälfte in Z-Richtung, auf der rechten Hälfte in S-Richtung orientiert waren.

Ich habe die Farben gegen 20/er Seide in indigoblau und Resedagelb getauscht und mit nur 10 Brettchen gearbeitet, die ich in S/Z abwechselnd aufgespannt hatte.

Im Grunde nur eine kleine Fingerübung für mich, da ich demnächst ein oder zwei größere Brettchenweb-Projekte angehen möchte.

Die Seide habe ich wie immer von Marled Mader bezogen.

Einen Shoutout möchte ich – als Weber-Noob, der das Handwerk nur betreibt, weils sein muss für meine anderen Projekte – an dieser Stelle auch einmal an Silvia Ungerechts geben, die mir eine konstante Inspiration ist und jemand, zu dem ich handwerkstechnisch schwerstens aufblicke und die immer gern meine doofen Verständnisfragen beantwortet.

Verwandte Beiträge

Die folgenden Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:

Gib des Band’l in de Hoar

Für ein bevorstehendes Projekt habe ich noch unbedingt hübsche, schmale Haarbänder gebraucht, die man in die Haare flechten kann und notfalls sogar mit dicken Nadeln durch Frisuren ziehen kann.

Haar-Pflege und Frisuren im 14ten Jahrhundert

Auf unserer Veranstaltung im Museum Tiroler Bauernhöfe am letzten Wochenende durfte ich auch einen Vortrag halten über Haarpflege und Frisuren, diesen habe ich nun zu digitalem Papier gebracht, damit ich auch für die Zukunft öfter mal hierauf verweisen kann. Bitte klickt unbedingt die Links im Text an, um zu weiterführenden Artikeln, den begleitenden Bildquellen und […]

Stirnband

Nur eine Kleinigkeit heute, ich hab mich im Brettchenweben versucht und etwas nützliches aus meinem ersten, noch etwas wackeligen Stück gemacht.