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Blog

Neues aus dem mittelalterlichen Wien.

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Weil gerade die passende Jahreszeit ist und man überall wunderbare Orangen bekommen kann, dachte ich, probiere ich doch einmal ein Rezept für eine exotische Süßigkeit aus, das ich im Menagier de Paris gelesen hatte.

Und weil ich gerade Ingwerknollen übrig hatte, dachte ich, das mach ich auch gleich mit dem Ingwer.

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Ich hatte ja, wann immer ich bisher gesponnen hab, immer aus der Hand gearbeitet (was in Zug und Ubahn natürlich völlig ausreicht) oder einen Spinnrocken geliehen bzw von meinem modernen Spinnrad abgenommen. Damit war ich schon länger nicht zufrieden und im Zuge meines Themeninteresses an Schäferabbildungen dachte ich darüber nach, mir doch noch einmal einen ganz einfachen zuzulegen (und später noch mal einen tollen mit so richtig schönen Drechselarbeiten und auf einem Steher).

Der Besuch von Schloss Gottorf im Sommer brachte mir dann endlich den fehlenden Anstoß. (mehr …)

Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Versuch, das alkoholische Heißgetränk zu kochen.

Ich wollte aber auch noch ein anderes Rezept ausprobieren, diesmal mit Wein und Mandelmilch als Hauptzutaten.

“Take & make a gode mylke of Almaundys y-draw vppe with wyne of Red, whyte is beterre; if it schal be whyte, then strayne yolkys of Eyroun ther-to a fewe. Put ther-to Sugre & Salt, but Sugre y-now; then when it begynneth to boyle, sette it out, & almost flatte; serue it then forth, & euer kepe it as whyte as thou may, & at the dressoure droppe Alkenade ther-on, & serue forth; & if thou wylt haue hym chargeaunt, bynd hym vppe with fflour [of] Rys, other with whetyn floure, it is no fors. And if thou wolt, coloure hym with Safroun, & straw on pouder y-now, & Sugre y-now, & serue f[orth].”

(Two Fifteenth Century Cookery-Books, Harleian MS. 279 (um 1430)

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Ich sammle hier Beiträge, die thematisch zur Ausstattung einer Schäferin passen. Ein Work in Progress.

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In diesem Post möchte ich eine kleine Fortsetzung meines Stadtführers durchs mittelalterliche Wien anbieten und auch einige Attraktionen für (Mittelalter-) Geschichtsfans im Umkreis von Wien vorstellen.

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Eine Ledertasche

23.10.2017 von Rotschopf in Kleidung, Lagerausrüstung, Leder

Nun habe ich ja nicht mehr – wie früher, als ich als Gromibesucher noch Mehrtagesaufenthalte auf Märkten eingelegt habe – so viel mitzuschleppen. Feuerzeug, Handy, 2L-Metflasche, 300 EUR, um sie überteuertes Fastfood oder Schmuck rauszuhauen, Mantel, Flöte, Becher, Jause. So sah mein Gepäck damals immer aus. Was ich heute auf einer Veranstaltung direkt dabei habe, ist allenfalls mal ein Messer und das kann ich an meinen Gürtel hängen, oder wie bei meinem praktischen Klappmesser in mein Beutelchen stecken.

Aber die Kamera, mit der wir unsere Veranstaltungen immer dokumentieren, muss außerhalb der Verwendungszeit irgendwo Regensicher und Besucherblicksicher untergebracht werden und so war ich auf der Suche nach einer passenden kleinen Tasche, in der sie Platz findet.

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Nachdem ich glücklicherweise eine neue Quelle für Hutstroh aufgetrieben hatte, konnte ich endlich wieder meinem liebsten Handwerk nachgehen, dem Hutmachen. Und zwar hab ich das auf den Mittelaltertagen Bad Windsheim gemacht, wo ich von lieben Freunden aus Deutschland eingeladen war, als “Newbie” einzusteigen. Ich habe mich für ein eher klassisches Modell entschieden, aber mit einem kleinen Spitz obenauf als Abwechslung. Das hatte ich auf dieser Abbildung hier gesehn.

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Ich möchte nur für künftige Referenz diesen Fund einer Bundhaube hier verlinken

https://historicaltextiles.org/2017/09/05/coif-cuffia/

Des Menschen bester Freund

27.08.2017 von Rotschopf in Realien

Seit Frühling gehört meiner kleinen Wiener WG zwischen meinem Mann, mir, 3 Mäusen, 50 Zwerggarnelen und 4 Vampirkrabben noch eine weitere Mitbewohnerin an.

Nun muss unsere kleine Promenadenmischung natürlich auch auf alle möglichen Reenactment Events mit und da war mir das moderne Hundegeschirr dann doch ein Dorn im Auge. (mehr …)

Wenn ihr euch einen mittelalterlichen Menschen vorstellt, was seht ihr da? Verfaulte Zähne? Fettige Haare? Dreckige, pickelige Haut? Haarige Achseln und Schweißgeruch?

Für manch einen mag das gestimmt haben. Ja, für manch einen stimmt das heute noch. Aber dass es anders geht und gemacht wurde, das beweisen uns mittelalterliche Quellen immer wieder. Der mittelalterliche Mensch wusste und konnte schon weit mehr, als wir ihm heute zutrauen.

In diesem Artikel möchte ich einige Aspekte der (weiblichen) Körperpflege und Kosmetik ansprechen, wie sie in mittelalterlichen Quellen (vor allem den Trotula) dargestellt werden.

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