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Neues aus dem mittelalterlichen Wien.

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Hans Sachsens Spruchgedicht „Der gantz Hawsrat“

 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Auch diesen Advent wollen wir wieder jeden Tag euer Wissen über das Leben im Spätmittelalter ein bisschen erweitern und euch somit „erleuchten“.

Schon vor einiger Zeit ist uns dank Jens von Diu Minnezit diese Abbildung aus dem späten 15. Jahrhunderts in die Hände gefallen (das Verlobungsbild von Hans Paur), das den kompletten Hausstand eines jung verheirateten Paares in 24 Bildern repräsentieren soll. Wir beschlossen, das würde sich ja hervorragend für ein 24 Tage dauerndes Special eignen.

Natürlich zeigen wir euch entsprechend auf die Mitte des 14. Jahrhunderts abgestimmte Gegenstände aus dem Haushalt eines Wiener Bürgers und Handwerkers, die Inhalte unserer Bilder werden sich also etwas unterscheiden. Wir waren ehrlich gesagt überrascht, wie viele dieser Gegenstände wir tatsächlich besitzen.

Als Begleitung möchten wir euch den Text eines aus dem frühen 16. Jahrhundert stammenden Gedichtes in Teilen einbinden, der die Inhalte dieses Bildes wunderbar widerspiegelt. Das volle Gedicht findet ihr hier in voller Länge.

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3 Jahre. So lang hab ich dieses blöde Haarnetz jetzt mitgeschleppt, immer mal wieder ein paar Maschen gemacht, dann wieder die Motivation verloren, in die Ecke geworfen, beim nächsten Mal wieder rausgeholt. Jetzt ist es endlich fertig. Etwas über 20 000 Knoten hab ich reingemacht.

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Als Gast lieber Darstellerfreunde aus Süddeutschland war ich letztes Wochenende Teil der Mittelaltertage im Freilandmuseum Bad Windsheim.

Anlässlich des 700 Jahr Jubiläums der Spitalsstiftung in Bad Windsheim gab es im nahe gelegenen Museum Kirche in Franken eine Sonderausstellung zum Thema des mittelalterlichen und neuzeitlichen Spitalswesen, bei deren Aufarbeitung zwei der federführenden Darsteller für unser Event mitgeholfen hatten.

Dieses Jubiläum hatten wir uns also als Thema genommen für unseren Teil der Veranstaltung und so konnten wir in 3 Häusern unterschiedlichste Stationen und Aspekte des Spitalswesen zum Ende des 14. Jahrhundert zeigen. Eigentlich greift das alles schon zu weit, denn einen detaillierten Bericht zu diesem Event wird es noch an anderer Stelle geben.

Jeder kümmerte sich um die Präsentation eines speziellen Teilthemas und wir von der IG14 hatten uns aufgrund unserer Vorerfahrungen gemeldet für die Gestaltung der spitalseigenen Badestube. Dafür brauchte ich nun noch ein bisschen Equipment.

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Das Strophium

29.08.2018 von Rotschopf in Kleidung

Trigger-Alert: In diesem Beitrag wird es wieder um allerlei Frauenbrüste gehen. Vor allem meine. Ihr werdet sie (unter der Kleidung) sehen und ich hab da kein Problem damit. Und ich habe vor, mir kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Also seid gefasst und benehmt euch bitte wie Erwachsene.

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Unsere Vereinskollegin Viki hat jüngst mit meiner bescheidenen Hilfe ein tolles Unterkleid mit Stützeffekt für die Mitte des 14. Jahrhunderts umgesetzt und mir erlaubt, einen kleinen Artikel zu verfassen, in dem ich das Konzept dazu erkläre.

 

 

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Dekorative Kosmetik war auch hierzulande ein Thema und besonders Moralprediger und Dichter lassen sich – zumeist in negativer Weise über die Sitte aus, sich zu schminken und schön zu machen. Eine Ergänzung zu meinem Beitrag zu Spätmittelalterlicher Kosmetik und Schönheitsroutine.

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Seit 7 Jahren trage ich nun also meine naturfarbenen, praktischen Kleider und verrichte den Tag über schmutzige Arbeiten, schmier meine dreckigen Hände in die Wolle und flicke hier und dort meine Mottenlöcher und Risse.

Irgendwann will ich aber auch mal so hübsch und farbig rumlaufen wie die Kollegen im Verein und drum kündigte ich nun seit einigen Jahren an, ich werde mich nun auch mal endlich an meine Mittelschichtlerin machen, meine Bürgerin. Und nachdem die Kollegen jetzt 3 Jahre nur geschmunzelt haben und „Jaaajaaa, du mit deiner Bürgerin“ gesagt und ich ein Jahr mit der problematischen Bestellung des passenden Stoffes rumgeschissen hab, konnte ich endlich das Kleid umsetzen.

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In diesem Artikel möchte ich mich mit einem eher ungewöhnlichen Thema beschäftigen. Und zwar soll es um Aspekte nonverbaler Kommunikation im Mittelalter gehen. Bitte jetzt nicht wegklicken, ich hab auch Bildmaterial :-)

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Durch einen Post von Zeitensprung habe ich schon vor einiger Zeit darüber nachgedacht, dass ich ja eigentlich auch einmal so ein Nackenrollen-Kissen bräuchte für meine historische Bettsituation. Und nun endlich habe ich auch eins für mich umgesetzt.

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Dass ich meinem Mann für Veranstaltungen ein komplettes schlichtes Ensemble gemacht hatte, habt ihr ja auf diesem Blog bereits lesen können.

Dann habe ich per Zufall online 3 Meter wunderschönen indigogefärbten Wollköper erstanden. Und weil ich ohnehin auf eine etwas bessergestellte Darstellung hinarbeite, dachte ich, dann mache ich auch was für ihn, während ich auf meine Materialien warte.

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