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Blog

Neues aus dem mittelalterlichen Wien.

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Ein ärmelloses Suckl um 1320-40

10.10.2019 von Rotschopf in Kleidung

Dieses Jahr stand in Bad Windsheim bei den Mittelaltertagen wieder einmal das frühe 14. Jahrhundert als Thema an. Ich brauchte dringend noch ein warmes Überkleid gegen die Kälte in den ungeheizten Räumen der original mittelalterlichen Häusern der Baugruppe Stadt.

Also sah ich mich nach einem Modell des ärmellosen Überkleids um, das in die Zeit um 1320-40 als repräsentatives Sonntagskleid für eine eeeher einfachere Darstellung passen würde (das is ja immer so eine leidige Diskussion, was ist „einfach“, was ist „höhergestellt“, was bedeutet „Magd“ und was bedeutet „Bürgerin“, ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden mit diesen Begrifflichkeiten).

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Ihr kennt vielleicht unseren früheren Artikel zum Auslassen von Rindertalg für Talglichter. Nach guten 8 Jahren Veranstaltung hatten wir den letzten Rest unseres selbstgemachten Talgs verbraucht und brauchten neue Vorräte (natürlich hatten wir dazwischen auch noch reinen Talg zugekauft).

Da bot sich unsere Veranstaltung in Bärnau wunderbar an. Ich hatte 5 kg Rinderkernfett beim Metzger bestellt.

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So ganz allgemein empfinde ich mich ja in Klamotte nicht grade als Schönheit. Meine Darstellung ist die meiste Zeit eine einfache, meine Kleidung ist daher zweckdienlich und den historischen Vorbildern nachempfunden, das muss reichen und die moderne Ästhetik muss dafür hintanstehen. Alles fürs Hobby.

Aber wenn ich mir schon meine Mähne nehmen lassen muss, das einzige, was meinem Gesicht eine Struktur gibt, dann will ich wenigstens, dass das auf eine möglichst ansprechende Art und Weise passiert :-)

Und so hab ich aus diesem wunderschönen dunkelvioletten Seidengarn von Marled Mader aka. Archäotechnik textile Fläche ein neues Haarnetz gebaut, versehen mit kleinen Perlchen.

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Wie vielleicht einige wissen, war ich Anfang Oktober Teil des 14. Jahrhundert Teams bei dem Mittelaltertagen Bad Windsheim und ich und mein IG14 Kollege Thomas, der den Bader mimte, waren zuständig für den Betrieb der Badestube, die zu dem Spätmittelalterlichen Spital gehörte, das Thema unserer Veranstaltung war.

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Gastbeitrag von Regina Wild

Irgendwann kommt (fast) jeder Living History-Darsteller mal in die Versuchung Stoffe selbst mit Pflanzen zu färben. Meist hilft zu Beginn ein Buch über Pflanzenfarben (z.B.: „Naturfarben auf Wolle und Seide“ von D. Fischer) mit praktischen Anleitungen und schon fängt man an.

Sobald man die ersten schönen Resultate erzielt, beginnt die Sucht. Ab jetzt wird alles in den Färbekessel geschmissen und wenn es die eigene Großmutter ist – nur um zu sehen, welche Farbe der Wollstoff  (oder die Großmutter) danach hat.

Nach einiger Zeit stellen sich aber dann manche die Frage: Welche Färbedrogen wurde eigentlich im Zeitraum verwendet, den ich darstellen möchte? Gibt es Färberezepte aus dieser Zeit? Was zeigen uns die Textilfunde?

Und genau an dieser Stelle beginnt jetzt der eigentliche Beitrag:

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Wenn man einmal über die Kostümkunde und die Recherche zu den Gegenständen des täglichen Gebrauchs hinaus ist im Hobby, schlagen sich langsam andere Themen in der Konzeption von Veranstaltungen nieder. Wir möchten in Zukunft auch etwas näher die Lebensweise des mittelalterlichen Menschen nachvollziehen. Dazu gehören z.B. auch Schlafgewohnheiten und Tagesabläufe.

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3 Jahre. So lang hab ich dieses blöde Haarnetz jetzt mitgeschleppt, immer mal wieder ein paar Maschen gemacht, dann wieder die Motivation verloren, in die Ecke geworfen, beim nächsten Mal wieder rausgeholt. Jetzt ist es endlich fertig. Etwas über 20 000 Knoten hab ich reingemacht.

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Als Gast lieber Darstellerfreunde aus Süddeutschland war ich letztes Wochenende Teil der Mittelaltertage im Freilandmuseum Bad Windsheim.

Anlässlich des 700 Jahr Jubiläums der Spitalsstiftung in Bad Windsheim gab es im nahe gelegenen Museum Kirche in Franken eine Sonderausstellung zum Thema des mittelalterlichen und neuzeitlichen Spitalswesen, bei deren Aufarbeitung zwei der federführenden Darsteller für unser Event mitgeholfen hatten.

Dieses Jubiläum hatten wir uns also als Thema genommen für unseren Teil der Veranstaltung und so konnten wir in 3 Häusern unterschiedlichste Stationen und Aspekte des Spitalswesen zum Ende des 14. Jahrhundert zeigen. Eigentlich greift das alles schon zu weit, denn einen detaillierten Bericht zu diesem Event wird es noch an anderer Stelle geben.

Jeder kümmerte sich um die Präsentation eines speziellen Teilthemas und wir von der IG14 hatten uns aufgrund unserer Vorerfahrungen gemeldet für die Gestaltung der spitalseigenen Badestube. Dafür brauchte ich nun noch ein bisschen Equipment.

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Das Strophium

29.08.2018 von Rotschopf in Kleidung

Trigger-Alert: In diesem Beitrag wird es wieder um allerlei Frauenbrüste gehen. Vor allem meine. Ihr werdet sie (unter der Kleidung) sehen und ich hab da kein Problem damit. Und ich habe vor, mir kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Also seid gefasst und benehmt euch bitte wie Erwachsene.

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Unsere Vereinskollegin Viki hat jüngst mit meiner bescheidenen Hilfe ein tolles Unterkleid mit Stützeffekt für die Mitte des 14. Jahrhunderts umgesetzt und mir erlaubt, einen kleinen Artikel zu verfassen, in dem ich das Konzept dazu erkläre.

 

 

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