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Blog

Gotik in Österreich Teil 1

18.07.2012 von Firiel in Geschichte, Kunst

Betrachtet man Bilder und Skulpturen des Mittelalters, so bemerkt man oft zeitlich und räumlich starke Unterschiede in der Gestaltung. Doch zu wissen, wie die Hintergründe in der Kunstentwicklung sind, bietet dem Betrachter ein noch differenziertes Bild zur Interpretation der abgebildeten Details.

Doch wie entstand eigentlich die gotische Kunst in Österreich?

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Wann wurde eigentlich das Stricken erfunden?
Glaubt man diversen Museen, so konnten bereits die antiken Menschen stricken! Wer jedoch Nadelbinden kann und den koptischen Stich kennt, schüttelt dabei sehr rasch den Kopf. Und auch neuere Untersuchungen an Textilien aus der Zeit , welche bisher als „gestrickt“ galten, werden bei genauerem Hinsehen als Nadelgebunden erkannt. (mehr …)

Redet man von Schachteln als historischer Begriff spricht man in der Regel von Spanschachteln.
Eine Spanschachtel – wobei diese Bezeichnung erst recht spät aufgekommen ist – besteht aus vier Teilen: Der Deckel, einem Boden und zwei Seitenteilen, den sogenannten Zargen bzw. im österreichischen auch Reif. Die Zargen werden genäht/gebunden/geheftet. (mehr …)

So da Niko gerade in Schreiblaune ist, steckt das an!

Teil I (Erste Einführung & Gedanken) & Teil II (Grundaustattung Mann/Frau) zum Einsteigerleitfaden fürs 14. Jh. findet ihr auf seinem Blog

Niko hat schon beschrieben, was Mann/Frau so im Grunde trug, doch wenn es um die Umsetzung geht, stellt sich natürlich auch die Frage nach den Farben der Kleidung bzw. dahingehend auch nach etwaigen Symbolen zur Kennzeichnung gewisser sozialer Randgruppen.  (mehr …)

Liebe Leser,

ein aktuelles Thema begleitend (der Pride Week Wien), befassen wir uns heute einmal mit einem speziellen Thema.

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Rechts vom Riesentor am Stephansdom in der Wiener Innenstadt befinden sich seit etwa 1450 zwei längliche Metallstäbe. Hierbei handelt es sich um die ältesten, erhaltenen Maßstäbe Österreichs und sie repräsentieren als Kontrollmöglichkeit für Händler und Käufer die sogenannte Wiener Tuch- bzw. Leinenelle.
Der kürzere Stab, die Wiener Tuchelle, misst 776 mm, der längere, die sog. „Leinenelle“ 896 mm.

Die bis heute leider bisweilen bei Wien-Führungen und Volkschullehrern immer noch beliebte Deutung des darüber liegenden runden Steinkreis als Maß für einen Brotlaib ist nichts anderes als ein moderner, romantischer Mythos. In der Vergangenheit zierte das Portal des Riesentors ein Rokoko-Gitter, welche bis zur Ersetzung durch ein sich nach innen hin öffnendes Gitter in Gebrauch war. Durch das häufige Öffnen und Schließen des Rokoko-Gitters hat sich im Laufe der Zeit diese Kreismarkierung im Bereich der Befestigung eingeritzt.

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Ein großer Einflussfaktor auf den mittelalterlichen Alltag, den viele Menschen klar unterschätzen, ist die Religion.
In einer Welt, in der man ständig vom Tod abgeholt werden kann, da gewinnt das Leben nach selbigem natürlich eine große Bedeutung. Und die Art, wie man sein Leben verbringt, bestimmt maßgeblich die Art, wie man das ewige Leben verbringen darf.
Neben einem möglichst guten und aufrechten Leben, ist das tägliche Gebet ein Weg, wie mans ins Himmelreich schaffen kann.

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Am Mittwoch erpackte ich endlich die Gelegenheit beim Schopf und huschte einen Sprung in die Dependenz des Wien Museums um in den Tuchlauben 19 im Wiener 1. Bezirk die Neidhartfresken zu bewundern.

Die Wandmalereien stammen aus den Jahren um 1400 und befinden sich in einem ehemaligen Tuchhändlerhaus. Belegbar ist das Haus Nummer 19 erstmals um 1370, damals noch im Besitz des vermögenden Juden David Steuß (gest. um 1386/87). (mehr …)

Das Nadelbinden ist eine Textiltechnik, welche man als Vorgänger des heutigen Strickens bezeichnen könnte. Sie wird mit einer ca. 8-12 cm langen Nadel, vergleichbar mit einer Sticknadel, meist aus Holz, Knochen oder Geweih geschnitzt, und in den meisten Fällen mit 2-fach verzwirntem Wollgarn ausgeführt (Z-verspinnt, S-verzwirnt). Allerdings gehen auch alle anderen Wollarten, besonders gut jedoch verfilzbare Wolle. Im Unterschied zum Stricken wird beim Nadelbinden mit kurzen Fäden gearbeitet, heißt es muss immer wieder durch Verfilzen der Fadenenden ein neuer Faden angearbeitet werden.
Nadelbinden ist auch als Nalbinding, Naalbinding, Coptic Knitting, Schlingentechnik, Nailbinding etc. bekannt.

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