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Alle Posts aus der Kategorie "Kleidung".

Ich möchte nur für künftige Referenz diesen Fund einer Bundhaube hier verlinken

https://historicaltextiles.org/2017/09/05/coif-cuffia/

Wenn ihr euch einen mittelalterlichen Menschen vorstellt, was seht ihr da? Verfaulte Zähne? Fettige Haare? Dreckige, pickelige Haut? Haarige Achseln und Schweißgeruch?

Für manch einen mag das gestimmt haben. Ja, für manch einen stimmt das heute noch. Aber dass es anders geht und gemacht wurde, das beweisen uns mittelalterliche Quellen immer wieder. Der mittelalterliche Mensch wusste und konnte schon weit mehr, als wir ihm heute zutrauen.

In diesem Artikel möchte ich einige Aspekte der (weiblichen) Körperpflege und Kosmetik ansprechen, wie sie in mittelalterlichen Quellen (vor allem den Trotula) dargestellt werden.

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Eigentlich war ja mein Projektplan 14tes Jahrhundert so gestaltet, dass ich vor der nächsten Saison erst mal meine Bürgerin fertig mache und euch dann einen knalligfarbigen Luxusrock vor die Füße haue. Bäm!

Leider hat das wegen Lieferschwierigkeiten beim Stoff jetzt doch noch ein Stück nach hinten verschoben werden müssen und da ich nicht noch eine weitere Saison in nur einem einzigen naturbraunen Arbeits-Wollkleid (mit Mottenlöchern) rumrennen wollte und ich das alte naturgraue wegen diversen Schnittfehlern aussortiert hab, hab ich mir jetzt eins zum Wechseln gemacht. Und das wieder in farblos. Nämlich ganz in naturweiß diesmal.

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Die letzten Arbeitsschritte vor Ende der Wintersaison laufen. Für unsere erste Veranstaltung Anfang April brauchte ich dringend noch ein ärmelloses Unterkleid/Badekleid. Ich hatte an sich schon eins, aber noch aus meinen Marktzeiten, wo ich noch in Zubern rumhing, aus Baumwolle und eigentlich viel zu kurz.

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Es gibt ja im Reenactorleben immer so ein paar Dinge, die sieht man irgendwo und man will sie direkt haben. Und dann kommt hoffentlich das Nachdenken über das wie und das ob. Und darüber, ob man nicht berechtigerweise furchtbar aufläuft bei den Fellow-Reenactors, die einem die Peer-Review liefern für die Rekonstruktion. Ein kleiner Bericht aus der Forschungsarbeit.

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Nun läuft unser Jüngster bereits eifrig, weshalb es nun an der Zeit wäre, eine Übersicht über seine Ausstattung zu machen …

 

  • 1. Lebensjahr:

Den historischen Quellen zufolge werden Babys im 1. Lebensjahr als gepuckte Säuglinge dargestellt. Pucken konnte alle (mehr …)

Ich hatte ja bereits hier und hier schon einmal genaueren Einblick in den Herrenrock des einfachen Mannes in der ersten Hälfte des 14ten Jahrhunderts gegeben. Nun hab ich einen weiteren fertig für meinen Mann.

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Auf unserer Veranstaltung im Museum Tiroler Bauernhöfe am letzten Wochenende durfte ich auch einen Vortrag halten über Haarpflege und Frisuren, diesen habe ich nun zu digitalem Papier gebracht, damit ich auch für die Zukunft öfter mal hierauf verweisen kann.

Bitte klickt unbedingt die Links im Text an, um zu weiterführenden Artikeln, den begleitenden Bildquellen und interessanten Anleitungen zu kommen.

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Stirnband

01.08.2016 von Rotschopf in Kleidung

Nur eine Kleinigkeit heute, ich hab mich im Brettchenweben versucht und etwas nützliches aus meinem ersten, noch etwas wackeligen Stück gemacht. (mehr …)

Herrenhaarnetz oder Netz-Bundhaube

24.07.2016 von Rotschopf in Kleidung

Eigentlich war mein Plan ja ein ganz andrer. Nämlich ein normales Haarnetz für einen Mann zu machen. Vorbild war mir das Haarnetz aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, das dort als Männerhaarnetz eingeordnet worden war. Es hatte mit einem Scherz begonnen („Höhö, ein Männerhaarnetz, ich knüpfs, wenn dus aufsetzt!“ „Passt.“) und wurde dann bitterer Ernst. Karl, mein IG14-Kollege hatte  extra sein Haupthaar gezüchtet, damit wir das ausprobieren konnten.

Auf Nachfrage teilte man mir allerdings von Seiten des Museums mit, aufgrund eines Hochwassers in der Elisabethkirche vor der Aushebung des Landgrafengrabs, könne man nicht davon ausgehen, dass dieses Haarnetz explizit ein Männerhaarnetz ist, was auch in neueren Publikationen bereits so dargestellt wird. Aber die Haare sind da und wollen gebändigt werden!

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