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Blog

Zeigt her eure Füße..!

29.05.2013 von Firiel in Kleidung, Realien

Hach, unser „Haus-und Hof“-Schuhmacher Klaus hat sich einmal mehr übertroffen!!!

Gerade sind Agnes neue Schuhe fertig geworden. Wie auch Christinas basieren sie auf den Lengberger Funden, genauer gesagt der Nr. 6 nach Oskar Bauer. Von der Datierung ist der Lengberger Fundkomplex typologisch dem 14./15. Jh. zuzuordnen.

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Niko hat uns heute den Tag versüßt: Mit Bildern unseres neuen Wäschebleuels aus Buchenholz.

Zur Rekonstruktion hielten wir uns an Abbildungen des Spätmittelalters zum Thema Wäsche waschen, sowie an Vergleichsobjekte aus dem bäuerlichen Umfeld Österreichs des 18./19. Jh.

Ergänzend gibt es auch noch einen Fund aus Schleswig.

Am Mittwoch, den 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, nützten wir den freien Tag und das – wider aller Erwarten bei den morgendlichen grauen Wolken – wunderbare Frühlingssonnenwetter, um in Rolands Garten ein paar Stunden plaudernd und handwerkelnd zu verbringen.

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Wenn wir an Schloß Lengberg in Tirol denken, assoziieren wir damit sofort Büstenhalter – doch waren diese aufsehenerregenden Textilien nicht die einzigen Fundobjekte im Zuge der bauarchäologischen Untersuchungen des Mauerwerks während des Umbaus des Schloßes im Sommer 2008: Unter anderem kamen in einer Gewölbezwickelung zahlreiche Lederfragmente, darunter auch 25 relativ gut erhaltene Schuhe, zum Vorschein. Diese sollen in den nächsten Monaten und Jahren (nach unserem letztem Kenntnisstand) untersucht und wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

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Ball-Spielereien…

27.01.2013 von Firiel in Leder, Realien

Ab und zu reizt Frau nähtechnisch auch einmal etwas anderes als Stoff. Vor einigen Wochen habe ich begonnen, mich intensiv in die Leder- und Schuhfunde des 13.-15. Jh. einzulesen. Im Zuge der Recherche stieß ich im Schleswiger und Londoner Fundkontext auf die Ballfragmente. Und da Spielen ja nicht nur eine Kinderbeschäftigung war, sondern auch für den Erwachsenen im Mittelalter eine beliebte Freizeitbetätigung darstellte, mussten auch wir so etwas haben!

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Strike!

22.09.2012 von Rotschopf in Fun, Realien

Nicht dass uns bei unserem Aufenthalt in Hartberg langweilig gewesen wäre, aber weil ich bei meinem Vater unlängst eine tolle große Holzkugel abgestaubt habe, die sich perfekt zum Kegeln eignet, haben wir gleich die Gelegenheit genutzt, ein weiteres Projekt fertig zu bekommen.
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Das Wort Büchse stammt vom griechischen „pyxis“, für eine aus Buchshbaumholz gedrechselte Arzneibüchse, ab und wurde durchs lateinische „buxis“ in unseren Sprachgebrauch eingebürgert.

Konische Holzdosen sind im Fundgut des 13.-15. Jh. im europäischen Raum immer wieder anzutreffen. Sie dienten vermutlich zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln, Arzneibedarf, Küchenkräutern und Gewürzen, also festen, getrockneten oder pulverisierten Substanzen. In den Basler Beschreibbüchern finden sich als Füllung Safran, Kümmel und Muskatnuß, aber auch Salz.

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Wiener Keramiken Teil 3

26.07.2012 von Firiel in Archäologie, Realien

Endlich kam wieder ein Paket von unserer geschätzten Anna an!

Leider finde ich momentan nicht das Kabel meiner eigentlichen Kamera, um die Fotos auf den PC zu überspielen, daher verzeiht bitte die recht miese Bildqualität. Wird sobald als möglich verbessert ;)

Erinnert ihr euch noch an  meinen Post zu den Paternostern?
Dazu gibts neues von Niko: Fundstück der Woche

 

Redet man von Schachteln als historischer Begriff spricht man in der Regel von Spanschachteln.
Eine Spanschachtel – wobei diese Bezeichnung erst recht spät aufgekommen ist – besteht aus vier Teilen: Der Deckel, einem Boden und zwei Seitenteilen, den sogenannten Zargen bzw. im österreichischen auch Reif. Die Zargen werden genäht/gebunden/geheftet. (mehr …)